Seit 1975 hilft eine Gruppe aus der kath. St. Bernwardgemeinde in Lehrte den Indios in Kolumbien.
Unsere Partner sind seit dieser Zeit die Schwestern des katholischen Ordens "Madre Laura" in der
Provinz Popayán,die sich vor allem um die Ausbildung und die Verbesserung der sozialen Situation der
Indios kümmern.
Schon bald übernahmen Freunde die Kosten für die Schulspeisung
von Indiokindern und die Ausbildung von begabten Kindern. 1991 wurde dann die "Aktion Kolumbienhilfe" als
eingetragener und gemeinnütziger Verein gegründet, weil dann Projekte zur Verbesserung der wirtschaftlichen
und sozialen Situation armer Bevölkerungsgruppen in Entwicklungsländern - also auch in Kolumbien - durch den
Staat erheblich gefördert werden können.
So haben wir mit Hilfe der Bundesregierung eine Brücke über eine Schlucht
in Altamira und einen Personen-/Lastwagen für eine Indiosiedlung finanziert,
so dass die Bewohner jetzt den Markt und das Krankenhaus viel leichter erreichen können
Ausserdem wurden Zuckerrohrpressen und Pferde für den Antrieb der Pressen finanziert.
Für diese Projekte wurden von uns durch kleine und größere Spenden ca. 32.000 DM aufgebracht.
Lesen und Schreiben ist die wichtigste Voraussetzung für Bildungs- und Berufschancen.
Leider fehlt es in Kolumbien in den entfernten Indiogebieten an schulischen Möglichkeiten.
Besonderer Bedarf herrscht im Departement Popayán. Die "Aktion Kolumbienhilfe" versucht deshalb zu
helfen, und zwar durch die Unterstützung der 1.800 m hoch liegenden Außenstation Altamira beim Bau
bzw. der Einrichtung eines Schulhauses. Viele begabte, aber von der Schule weit entfernt wohnende
Kinder, müssen dort in einfachen Unterkünften bei den Schwestern wohnen, die aber die Kosten
für Unterkunft und Verpflegung nicht tragen können. Wir unterstützen die Schwestern, damit die Kinder
gut versorgt werden.
Im Jahr 1998 haben wir die Station besucht, in den Unterkünften geschlafen und selbst an
den einfachen Mahlzeiten teilgenommen.