Überblick über die Aktion Kolumbienhilfe e.V.

Der Vereinsvorsitzende Werner Mellentin im April 2014 mit den Schwestern des Konvents in Popayán

Seit 1975 hilft eine Gruppe aus der kath. St. Bernwardgemeinde in Lehrte der indigenen Bevölkerung in Kolumbien. Unsere Partner sind seit dieser Zeit die Schwestern des katholischen Ordens Madre Laura in Popayán in der Provinz Cauca, die sich vor allem um die Ausbildung und die Verbesserung der sozialen Situation der Menschen kümmern.

Schon bald übernahmen Freunde die Kosten für die Schulspeisung und die Ausbildung von begabten Kindern. 1991 wurde dann die "Aktion Kolumbienhilfe e.V." als eingetragener und gemeinnütziger Verein gegründet, weil dann Projekte zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Situation armer Bevölkerungsgruppen in Entwicklungsländern - also auch in Kolumbien - durch den Staat erheblich gefördert werden können.

So haben wir mit Hilfe der Bundesregierung eine Brücke über eine Schlucht auf dem Weg zum Bergdorf Altamira finanziert, so dass die Bewohner jetzt den Markt und das Krankenhaus viel leichter erreichen können.

Lesen und Schreiben ist die wichtigste Voraussetzung für Bildungs- und Berufschancen. Leider fehlt es in Kolumbien in den entfernten Gebieten der indigenen Volksgruppen an schulischen Möglichkeiten. Besonderer Bedarf herrscht im Departement Cauca. Die "Aktion Kolumbienhilfe" versuchte deshalb zu helfen durch die Unterstützung der 1.800 m hoch liegenden Außenstation Altamira beim Bau bzw. der Einrichtung einer Schule mit Internat. Viele von der Schule weit entfernt wohnende Kinder musten dort in einfachen Unterkünften mit bei den Schwestern wohnen, die aber die Kosten für Unterkunft und Verpflegung nicht tragen konnten. Wir unterstützen die Schwestern, damit die Kinder gut versorgt werden.

Seit 1993 haben wir die Schwesternstation mehrmals besucht, in den Zimmern im Schwesternhaus geschlafen und selbst an den einfachen Mahlzeiten teilgenommen.